Kaffee

Kaffee: Röstung, Anbaugebiete und Geschmack – Ein kleiner Guide

Ich lieb Kaffee ja heiß! Aber erst im Zuge einer Kooperation hab ich mich näher damit beschäftigen müssen, was die einzelnen Röstgrade und die Anbaugebiete mit dem Geschmack des wundervollen Lebensretters zu tun haben. Kaffee ist nicht gleich Kaffee – das weiß ich jetzt! In meiner Pflicht als brave Wissensvermittlerin habe ich für euch mein neu erlerntes Wissen zusammengeschrieben. Lasst uns eintauchen in die wundervolle Welt des Kaffees und die interessanten Sidefacts, die man als echter Coffeelover einfach kennen muss ❤️

Kaffee
Ja, Kaffee darf manchmal auch ein bisschen glitzern ✨

Wie war das nochmal mit den Röstung des Kaffees?

Blonde Roast
Bei dem Blonde Roast werden die Kaffeebohnen schonend bei niedriger Temperatur geröstet, bis die Bohnen das erste Mal ein hörbares Knacken (First Crack) von sich geben. Sie verfärben sich goldbraun und der Geschmack bleibt mild und fruchtig. Das Ergebnis? Weniger Bitterstoffe, der Kaffee schmeckt milder und entfaltet dabei die gleiche Wirkung wie eine starke Röstung.

Psssst: Blonde Roast hat manchmal auch den Beinamen „Cinnamon Roast“, weil er die Farbe von Zimt annimmt – oder New England Roast!

Medium Roast
Eine mittlere Röstung ist eben nicht ganz so hell wie der Blonde Roast, aber auch nicht so dunkel wie der Dark Roast. Die Kaffeebohnen werden bis zum zweiten Knacken (second crack) geröstet. Dadurch bekommt er leicht süßliche oder leicht bittere Geschmacksnoten. Weil man ihn gerne in Amerika trinkt, wird er auch amerikanische Röstung oder Frühstücksröstung genannt. Also eigentlich ein Kaffee für zwischendurch 😉

Dark Roast
Dark Roast bedeutet eine starke Röstung. Geröstet wird, bis der first crack zu hören ist und kurz vor dem zweiten Crack wird abgestoppt. Der Geschmack ist geprägt von rauchig-süßen Noten. Man bezeichnet Kaffee mit einer solchen rauchigen Note auch als röstig. Vor allem in Wien sehr beliebt, weshalb die Röstung auch Wiener Rösung oder helle französische Röstung genannt wird!

Was haben die einzelnen Anbaugebiete damit zu tun?

Die Anbaugebiete des Kaffees spielen eine wichtige Rolle für den Geschmack. Sowohl das Klima, als auch die Beschaffenheit des Bodens sind ausschlaggebend für unser leckeres Heißgetränk. Übrigens! Es gibt den sogenannten „Kaffeegürtel“ – der reicht um den Äquator, weil hier der Kaffee am besten wachsen und gedeihen kann 😉
Hier ein kurzer Überblick über die 5 wichtigsten Länder und deren aromatische Noten:

Brasilien:
35% des Kaffees kommt aus Brasilien! Brasilianische Kaffeebohnen haben einen süßlichen Geschmack.
Vietnam:
Zweitgrößtes Kaffeeexport-Land mit 14% Marktanteil. Vietnamesischer Kaffee zeichnet sich vor allem durch Nuss- und Schokoladenaromen aus 😍
Indonesien:
Holzige Aromen sind typisch für den Kaffee aus Indonesien. Wenn man sich gut konzentriert, kann man sogar Grüner Pfeffer und Zedernholz herausschmecken!
Kolumbien:
Reichhaltiges, intensives Aroma und eine cremige Konsistenz machen den kolumbianischen Kaffee aus. Mein persönlicher Favorit, weil er sehr nach Toffee- oder Schokolade schmeckt.
Äthiopien:
Äthiopien ist bekannt für seinen fruchtigen Kaffee. Vor allem Beeren und Zitrusfrüchte sind klassische Anzeichen für Kaffeebohnen aus diesem Teil Afrikas. Heidelbeer- oder Brombeernote, blumigen Zitrusaroma und manchmal sogar Erdbeere runden den Genuss unseres Lieblingsgetränks ab.

Kaffee
Coffee from Me to You with ♡

Kaffeeliebhaber aufgepasst!

Denn das war nicht mein letzter Beitrag zu diesem Thema! Weil ich Kaffee persönlich superspannend finde, werde ich noch ein paar mehr Infos für euch zusammensuchen. Wenn ihr spezielle Fragen habt, schreibt mir gerne oder lasst sie mir auch gerne auf jedem erdenklichen Weg zukommen. Vielleicht lese ich sie ja sogar im Kaffeesatz morgen früh in meiner Tasse 😋

Pipifeine Grüße,
Sophie

PS: Hier kommt ihr zu meinen Lieblingscafés in Wien! ♡

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