FKK Spanner

Der FKK-Spanner

Es beginnt! Der erste Urlaub gemeinsam mit dem Gentleman und soooo viel zu entdecken! Am ersten Tag ist ja bekanntlich immer alles neu, zu erforschen und unheimlich aufregend. Schon am Anreise-Tag sind wir einfach mal 3 Kilometer am Strand entlang gegangen und haben ein bisschen erkundet, wo es ein Plätzchen gibt, das nicht komplett von Touristen belagert wird. Und da haben wir – TADA – einen FKK Strand gefunden. Nur ein paar wenige nackte Menschen haben sich dort gesonnt – deshalb haben wir das zu unserem Platz auserwählt.

Ein Tag am FKK-Strand

Zugegeben, mir war es am Anfang ein wenig unangenehm, da ich mit Nacktheit nicht so gut umgehen kann und mich dann immer ein wenig beschämt fühle. Aber das habe ich relativ bald abgelegt und mich einfach auf das Wellenrauschen und den salzigen Geruch in der Luft konzentriert. Es war wunderschön und wirklich total herrlich, einfach nur in der Sonne zu liegen und zu entspannen. So schön, dass ich mir – weil ich weiße Streifen vom Bräunen nicht leiden kann – das Oberteil ausgezogen habe. Ja, ich habe mich wirklich getraut! Wenn FKK, dann schon mitmachen. Aber nicht ganz, weil ich hab mir dann einen Hut darübergelegt, wenn sich ein Mensch mehr als 500 Meter genähert hat. Übertreiben müssen wir ja auch nicht gleich! 😅

Der Spanner

Nach 2 Stunden habe ich mich so langsam daran gewöhnt, oben ohne in der Natur zu liegen – was für mich echt ein rieeeesiges Austreten aus der Komfort-Zone ist. Und dann ist es passiert: Ein Typ hat sich ca. 5 Meter neben uns gelegt und den Blick nicht vom Gentleman und mir lassen können. Den Hut hatte ich mittlerweile gegen ein leichtes Tuch getauscht – man hat nichts gesehen. Und trotzdem hat er uns wirklich unverwandt angesehen. Dauernd. Ununterbrochen. Der Gentleman hat das natürlich wahnsinnig witzig gefunden. Wie der Spanner dann noch seine Hose ausgezogen hat, ist ihm aber das Lachen ein bisschen vergangen. Mir sowieso. Okay, ja wir waren am FKK-Strand. Aber dann muss er sein bestes Stück doch nicht in unsere Richtung drehen und uns anschauen. Hätte nur noch gefehlt, dass er nebenbei an sich selbst herumspielt.

Wir haben dann kurzerhand beschlossen, ein Stückchen weiter zu wandern, weil er uns wirklich zu interessiert war. Kaum waren wir am Zusammenpacken, hat auch er sich seine Hose wieder angezogen. Bei einem kurzen Blick über die Schulter, haben wir gesehen, dass er ebenfalls seine Siebensachen packt und in eine andere Richtung davon marschiert.

Was für ein Erlebnis!

Ich glaube, ich bin nicht bereit für noch mehr FKK-Erfahrungen. Irgendwie war das creepy und komisch und echt too much. Meine Gedanken kommen auch auf keinen grünen Zweig, was der Typ eigentlich von uns wollte. Hat er ein sexuelles Erlebnis angestrebt? Keine Ahnung, aber ich bin gerne für eure Vermutungen offen.  Geheilt bin ich davon auf alle Fälle. Meine Kleidung bleibt auf jeden Fall für die nächsten Jahre an, wenn ich das Haus verlasse. So viel ist sicher!

Pipifeine Grüße aus Griechenland,

Sophie

3 comments

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