Schwimmen im Meer

Meine Angst vor dem Schwimmen im Meer

Wie die meisten von euch wissen, erlebe ich gerade einen wunderschönen Urlaub in Kos/Griechenland. Alles ist perfekt. Das Hotel ist pipifein, das Essen lecker und der Strand erstreckt sich kilometerweit Richtung Horizont. Der Gentleman und ich können außergewöhnliche Erlebnisse teilen und doch gibt es ein Problem: meine Angst vor dem Meer. Besser gesagt – meine Angst vor dem Schwimmen im Meer.

Wie eine Meerjungfrau will ich schwimmen im Meer

Als kleines Mädchen war ich andauernd im Meer. Ununterbrochen habe ich mit meinem Papa und meiner Mama herumgeplanscht und allerlei Sachen am Meeresgrund gesammelt. Damals war mein Meeresgrund auf einem halben Meter Tiefe, aber ich war ja auch erst 5 Jahre alt. Mein Lieblingsbuch war „Arielle die kleine Meerjungfrau“. Deshalb wollte ich auch jeden Sommer „Arielle“ sein und im Meer wohnen.

Jedenfalls kann ich mich nicht an den einen großen Schlüsselmoment erinnern, warum ich auf einmal aufgehört habe, das Schwimmen im Meer zu lieben. Jeden Sommer will ich es auf ein Neues probieren. Erst die Zehen, dann bis zu den Knöcheln. Schließlich sogar bis zum Knie. Aber dann ist Schluss. Ich kann einfach nicht weiter. Keine Ahnung, wie ich diese Angst überwinden kann. Sie schleicht sich einfach immer wieder ganz still und heimlich an und übermannt mich dann, sodass ich sogar Panik davor bekomme, mich bei einer Tiefe von einem halben Meter hinzusetzen.

Der Angst auf den (Meeres-)Grund gehen

Wenn ich an das Meer denke, kommen bei mir verschiedene Gefühle hoch. Einerseits ist es die romantische Freude auf endlose Spaziergänge am Strand, die kleinen Babywellen, die meine Zehen kitzeln und der nasse Sand unter meinen Füßen. Auf der anderen Seite eben die Panik. Vor der Tiefe. Vor den Lebewesen. Klingt komisch, ist aber so. Ich bin eine gute Schwimmerin. Eine kleine Badenixe sozusagen – vorausgesetzt ich bin im Swimming Pool. Da leben keine  komischen Tiere drin, da kann ich schnell mal an den Rand schwimmen, wenn ich nicht mehr mag und da gibt es auch keine großen Überraschungen. Manchmal denke ich darüber nach, ob das einfach an einer unnötigen Unsicherheit im Wasser liegt. Das Schwimmen im Meer ist doch etwas schwieriger, da die Wellen eine ganz andere Dynamik haben, als ein Pool.

Sicher im Wasser sein

Das Wasser ist mein Element und irgendwie wird das Schwimmen im Meer zu einem immer größeren Problem, da er Gentleman wie die kleine Sophie im Alter von 5 Jahren ist. Nur im Meer, schnorcheln, Muscheln sammeln und sich einfach von den Wellen treiben lassen. Aus diesem Grund bin ich schon sehr stark am überlegen, wie ich mir diese Angst abgewöhnen kann. Durch Facebook habe ich entdeckt, dass es jetzt eine pipifeine Initiative vom Österreichischen Jugendrotkreuz und DieEisbrecher  gibt. Passend zu meinem Problem heißt sie „Sicher im Wasser„. Um ehrlich zu sein, habe ich nie mit dem Gedanken gespielt, Rettungsschwimmerin zu werden. Allerdings wäre das DIE Gelegenheit, ein bisschen Panik zu verlieren und mich endlich in die Wellen zu stürzen. Ich möchte wieder eine Meerjungfrau sein und gemeinsam mit dem Gentleman nach Muscheln tauchen. Im absoluten Härtefall könnte ich dann sogar noch Leben retten.

Pipifeine Grüße aus Griechenland,

Sophie

Einen anderen Artikel zum Urlaub in Griechenland gibt es hier.

Kooperation mit Österreichischem Jugendrotkreuz und DieEisbrecher

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