Starbucks Send A Cow Project

Gestern war ein super schöner Abend. Nach meiner Arbeit im Marketing durfte ich mit Freunden den neuen Starbucks Kaffee „Rwanda“ probieren. Zusätzlich zu dieser Spezialverkostung (der Kaffee aus Rwanda ist leider noch nicht bei uns erhältlich), wurde das Projekt „Send A Cow“ vorgestellt. Bei wohltätigen Zwecken, die ärmeren Ländern helfen, habe ich immer meine Skepsis. Mehr dazu weiter unten 🙂

Starbucks hilft

Ich liebe Starbucks. Es gibt selten einen Tag, wo ich an einem Starbucks vorbeigehe und mir keinen Tall Iced No Ice Caffee Latte mitnehme. Ja, man merkt, ich bin Stammkunde – und das mit Begeisterung. Klar gibt es hier immer wieder laute Stimmen, die kopfschüttelnd fragen, wie ich nur kann, wo wir in Wien doch die wunderbare Kaffeehauskultur haben. Was soll ich sagen – ich liebe eben Starbucks Coffee. Das Projekt „Send A Cow“ bestätigt nur wieder einmal, dass dieses Unternehmen unterstützenswert ist.

Send A Cow

Das Projekt ist schnell erklärt: Mit jeder verkauften Packung Kaffee oder Kaffeekapseln geht ein Teil an die britische „Send A Cow“- Organisation. Eine Kuh wird an eine bedürftige Familie in Rwanda gespendet, um ihnen so ein besseres Leben zu ermöglichen. Kühe bedeuten dort so viel wie bei uns ein teures Auto. Eine Kuh gibt Milch, daraus kann wiederum Käse und Joghurt gemacht werden. Die Produkte können weiterverkauft werden und so wird eine Familie aus der Armut geholt.

Doch sie bekommen nicht nur einfach eine Kuh – sie bekommen das ganze Know-How zum Thema Ackerbau und Viehzucht, damit sich der Bauernhof weiterentwickeln kann. Damit das Projekt weitergeführt werden kann, wird das erste weibliche Kalb wieder an die Organisation zurückgespendet. Dadurch hat eine andere Familie die Chance, durch eine Kuh aus der Armut zu kommen. Es ist ein kleiner Kreislauf aus der Armut, der nachhaltig wirkt und den Familien und dem Land sehr viel Gutes bringt.

Nachhaltigkeit

Solche Projekte zeigen immer, wie einfach Helfen sein kann. Wir vergessen oft, dass in anderen Ländern ganz unterschiedliche Sachen wichtig sind. In Österreich ist es unverständlich, dass man mit einer einzigen Kuh als reich oder wohlhabend gelten kann. In Rwanda ist das ein ganz tolles Statussymbol. Nach dieser Übergabe und dem Lernprozess, wie man mit den Gütern umgeht, wird die Geschichte nicht ad acta gelegt, sondern immer wieder Feedback ausgetauscht. So wird sichergestellt, dass die Anstrengungen auch Früchte tragen. Da freue ich mich umso mehr, dass ich ein Teil dieses Hilfsprojektes sein darf. Bis Ende dieser Aktion im September, werden die Wiener Starbucks Stores 3 Kühe spenden können. Das ist großartig!

Gerade das Zusammenspiel von Nachhaltigkeit, Fairness und Transparenz finde ich so attraktiv. Die Skepsis bei den vielen verschiedenen Hilfsorganisationen bezieht sich meist darauf, dass man nicht nachvollziehen kann, wie viel tatsächlich dort ankommt, wo es sein soll. Bei den meistens verdienen so viele Menschen mit, die das Geld nicht wirklich brauchen, sondern einfach nur zu gierig sind. Doch bei einer Kuh können nicht wirklich viele mitschneiden, wenn sie ganz bleiben soll 😉

Kaffee aus Rwanda

Kaffee ist nicht gleich Kaffee. Spätestens bei der Verkostung ist mir das klar geworden. Der Kaffee aus Rwanda ist fruchtig, zitronig, holzig und mit einer leicht nussigen Note. Man merkt beim Trinken, dass es mit viel Liebe hergestellt wurde. Starbucks schickt immer wieder Store-Mitarbeiter_innen zu den Plantagen, um selbst zu erleben, wie Kaffeekirschen zu dem herrlichen Getränk wird, das es ist.

Bei leckeren Süßigkeiten und Kaffee konnte ich dann von einem der Mitarbeiter erfahren, was eigentlich dahinter steckt. Mich hat ganz besonders interessiert, wie die Stimmung der Menschen dort ist und mit welchem Gefühl er das Land wieder verlassen hat. Interessanterweise werden Touristen dort sehr geschätzt und jeder Mensch zeigt sich selbst und das Dorf nur von der besten Seite. Wer ein bisschen länger in Wien wohnt weiß, dass wir eher genervt sind von den vielen Touris, die uns nur im Weg stehen, wenn wir es eh schon so eilig haben 😛

Jedenfalls fand ich es sehr schön zu hören, dass dort eine Aufbruchsstimmung herrscht und die Menschen glücklich sind. Der Mitarbeiter erzählte außerdem, dass dieses Land unglaublich sicher ist und eigentlich der Zwischenstop in Istanbul unsicherer war als die ganze Reise in das wunderschöne afrikanische Rwanda.

Unter diesem Aspekt genieße ich meinen nächsten Kaffee mit Sicherheit noch ein kleines bisschen mehr <3

Pipifeine Grüße,

Sophie

1 comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.